EMDR

Was bedeutet denn EMDR?

International wird EMDR als Methode in der Trauma-Therapie bezeichnet, und bedeutet in seinen Langform "Eye Movement Desensibilisation nach Reprocessing". Frei übersetzt: "Verarbeitung und unempfindlich machen durch Augenbewegungen".

Wie funktioniert diese Methode?

Bei einem belastenden Ereignis werden Erinnerungen, Gefühle und Eindrücke in unterschiedlichen Bereichen des Gehirns gespeichert. Ähnlich wie bei Puzzle-Stücken, die verstreut auf dem Tisch liegen und noch nicht in einem Bild integriert sind.

Die Stimulierung der beiden Gehirnhälften sorgt dafür, dass diese Fragmente wieder in dem Teil des Gehirns abgelegt werden, welcher verantwortlich ist für die Informationsverarbeitung.

Das führt dazu, dass auch das Unterbewusstsein das Ereignis verarbeiten kann. Patienten berichten nach erfolgreicher Behandlung, dass die Erinnerungen noch da seien, ihnen aber nichts mehr ausmachen.

EMDR kann auch angewendet werden bei:

Ängsten/Phobien, Rauchentwöhnung, Gewichtsreduktion, bei Trauer, Prüfungsängsten, Redeblockaden und bei der Aufarbeitung von emotional belastenden Situationen des alltäglichen Lebens.

Auch in Verbindung mit Hypnose können hier gute Ergebnisse erreicht werden.

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